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Warum wir erschöpfen

Ein Impuls-Workshop über Entwicklungstrauma, unser Nervensystem, Stressbewältigung und den Weg zurück zu uns selbst

Wir wissen heute unglaublich viel über Stress.

Wir wissen, dass Pausen wichtig sind. Dass wir Grenzen setzen sollten. Dass Bewegung guttut. Dass Schlaf wichtig ist und permanente Erreichbarkeit uns nicht unbedingt gesünder macht.

Und trotzdem erschöpfen Menschen.

Sie funktionieren. Sie leisten. Sie übernehmen Verantwortung. Sie passen sich an. Sie halten durch. Bis es irgendwann nicht mehr geht. Was, wenn wir deshalb nicht nur über Stress sprechen sollten – sondern darüber, warum wir mit Belastung so umgehen, wie wir es tun? Genau dort beginnt dieser Workshop.

Vielleicht beginnt Erschöpfung viel früher, als wir denken

Unsere Art, mit Belastung umzugehen, entsteht nicht erst im Berufsleben. Bereits in unserer frühen Entwicklung lernen wir, wie sicher die Welt ist. Ob unsere Bedürfnisse wahrgenommen werden. Wie viel Raum wir einnehmen dürfen. Ob wir uns auf andere Menschen verlassen können. Und welche Strategien uns helfen, Bindung und Zugehörigkeit zu erhalten.

Diese Erfahrungen prägen unser Nervensystem und können beeinflussen, wie wir später mit Stress, Konflikten, Verantwortung, Leistung und unseren eigenen Grenzen umgehen.

Wir funktionieren weiter. Wir übernehmen noch etwas. Wir wollen niemanden enttäuschen. Wir versuchen, alles richtig zu machen.

Und manchmal merken wir erst sehr spät, dass unser Körper längst Stopp sagt.

Entwicklungstrauma verstehen – statt nur Symptome bekämpfen

In diesem zweistündigen Impuls-Workshop vermittle ich verständlich und lebensnah Zusammenhänge zwischen frühen Bindungs- und Entwicklungserfahrungen, unserem autonomen Nervensystem und späteren Stress- und Erschöpfungsmustern.

Dabei geht es nicht darum, in der Vergangenheit nach Schuldigen zu suchen. Es geht um eine andere Frage:

Was geschieht eigentlich in uns – und warum?

Denn wenn wir unsere Reaktionen nicht mehr als persönliches Versagen betrachten, sondern beginnen, ihre Entstehung und Funktion zu verstehen, entsteht etwas Entscheidendes: Handlungsspielraum.

Darum geht es

Entwicklungstrauma verstehen
Was verstehen wir unter Entwicklungstrauma? Wie entstehen frühe Anpassungs- und Überlebensstrategien – und weshalb begleiten sie uns manchmal bis ins Erwachsenenleben?

Das Nervensystem verstehen
Was geschieht in unserem Körper bei Stress? Warum können wir nicht alles mit unserem Verstand lösen? Und weshalb reagieren wir manchmal, obwohl wir eigentlich ganz anders reagieren möchten?

Erschöpfung verstehen
Warum gehen Menschen immer wieder über ihre eigenen Grenzen? Welche Rolle können Muster wie Perfektionismus, Anpassung, Überverantwortung, permanentes Funktionieren oder das Gefühl, stark sein zu müssen, dabei spielen?

Die eigenen Muster erkennen
Die Teilnehmenden erhalten Raum, das vermittelte Wissen mit ihrem eigenen Erleben in Verbindung zu bringen – ohne sich vor der Gruppe offenlegen zu müssen.

Neue Möglichkeiten kennenlernen
Was unterstützt Regulation? Was schafft Sicherheit? Und wie können wir beginnen, anders mit Belastung, unseren Bedürfnissen und unseren Grenzen umzugehen?

Wissen trifft Erfahrung

Ich spreche über diese Themen nicht nur als Coach. Ich kenne Erschöpfung auch aus meinem eigenen Leben. Ich kenne das Funktionieren. Das Weitermachen. Die Suche nach Lösungen. Und die Erfahrung, dass Wissen allein manchmal nicht reicht.

Auf meinem eigenen Weg wurde für mich das Verständnis von Entwicklungstrauma, Bindung und Nervensystem zu einem entscheidenden Schlüssel. Heute verbinde ich dieses Wissen mit meiner persönlichen Erfahrung und meiner Ausbildung im traumasensiblen Coaching.

Nicht als klassische Frontalveranstaltung. Sondern als Impuls, Workshop, Reflexionsraum und Einladung, sich selbst vielleicht ein Stück besser zu verstehen.

über mich

Und dann kommt der Alltag

Das kennen wir vermutlich alle: Ein Workshop ist inspirierend. Wir hören etwas, das uns berührt. Schreiben einen Satz auf. Erkennen vielleicht sogar ein eigenes Muster und nehmen uns vor:

Das möchte ich verändern.

Dann kommt der nächste Morgen. Das Postfach ist voll. Das Telefon klingelt. Eine Sitzung folgt der nächsten. Zu Hause wartet das ganz normale Leben. Und zwei Wochen später liegt das Handout irgendwo auf einem Stapel.

Genau deshalb endet mein Konzept nicht zwingend nach zwei Stunden.

Zwei Wochen Resonanzraum

Als Ergänzung zum Workshop empfehle ich einen zweiwöchigen Resonanzraum. Denn manche Fragen entstehen nicht im Seminarraum. Sie entstehen am nächsten Tag. In einer konkreten Situation. In einem Konflikt. Oder in dem Moment, in dem wir plötzlich bemerken:

Ah. Genau davon hat sie gesprochen.

Während zwei Wochen nach dem Workshop können mir die Teilnehmenden deshalb per E-Mail Fragen, Gedanken und Beobachtungen schicken. Ich greife diese auf und beantworte sie anonymisiert gegenüber der Organisation bzw. der gesamten Gruppe. Persönliche Angaben werden nicht weitergegeben. So können die Fragen Einzelner zu wertvollen Impulsen für alle werden.

Und wenn keine Fragen kommen? Dann kommt etwas von mir. In diesem Fall erhalten die Teilnehmenden einen weiterführenden Impuls, eine Reflexionsfrage oder eine kleine Anregung für ihren Alltag.

Damit aus einem zweistündigen Workshop mehr werden kann als: «Das war spannend.»

Für wen eignet sich der Workshop?

Das Angebot richtet sich an Organisationen, die psychische Gesundheit, Stress und Erschöpfung nicht erst dann thematisieren möchten, wenn Menschen ausfallen.

Geeignet ist der Workshop beispielsweise für Unternehmen und Teams, psychiatrische und psychosoziale Institutionen, Kirchen und Kirchgemeinden sowie soziale und gemeinnützige Organisationen.

Die Inhalte und Schwerpunkte stimme ich im Vorgespräch auf die jeweilige Organisation und Zielgruppe ab.

Rahmen & Kosten

Impuls-Workshop «Warum wir erschöpfen»

Dauer: 2 Stunden
Teilnehmende: maximal 20 Personen
Ort: bei Ihnen vor Ort

Im Preis enthalten sind ein Vorgespräch, die Abstimmung der Inhalte auf Ihre Zielgruppe, die Durchführung des Workshops sowie Unterlagen für die Teilnehmenden.

CHF 1’250.– zzgl. Reisespesen

Workshop plus zwei Wochen Resonanzraum

Workshop CHF 1’250.–
Resonanzraum CHF 625.–
Gesamt CHF 1’875.–

Den Resonanzraum empfehle ich ausdrücklich.

Denn Verstehen kann in zwei Stunden beginnen. Veränderung braucht meistens etwas länger.

Stressbewältigung im Unternehmen: 5 einfache Impulse für gesunde Mitarbeitende

Hier alle Informationen im Überblick inkl. fünf wertvolle Impulse.

HEIMWÄRTS – zurück zu Dir

Vielleicht brauchen wir nicht noch mehr Strategien, um besser zu funktionieren. Vielleicht brauchen wir zunächst ein Verständnis dafür, warum wir überhaupt so viel funktionieren. Genau dort möchte ich mit Menschen hinschauen. Nicht um ihnen zu sagen, wie sie leben sollten. Sondern um Zusammenhänge sichtbar zu machen, die ihnen ermöglichen, sich selbst und ihre Reaktionen mit anderen Augen zu betrachten.

Und vielleicht beginnt genau dort etwas:

der Weg heimwärts.

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Mirjam Giger
Hauptstrasse 7
9216 Hohentannen

mirjam.giger@gmx.ch

078 602 34 44

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